Apotheke

Farmacia



Anmerkung: Tatort und der Ort, an dem Tomás’ Leiche gefunden wurde » Mysteriöser Todesfall in Apotheke
Adresse: C/ Puertas de Murcia, 20
Fakten: = in Iberische Hitze = Ort existiert anderswo = tatsächlicher Ort
Realer Name: Joaquin Boj – Gewürze und Bioerzeugnisse
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Carlos Sanchez war zugleich Besitzer des Hauses, dessen Erdgeschoss die Apotheke einnahm, Miete brauchte er also keine zu bezahlen. Das Mehrparteienhaus lag an der belebtesten Straße der Fußgängerzone. (Hitze, S. 23)

»Jeder kann von der Plaza de los Castellitos aus in die Apotheke sehen. In der Fußgängerzone sind am Wochenende viele Leute unterwegs. Mich wundert, dass es anscheinend überhaupt keine Zeugen gab.«

»Die Fenster sind vollgestellt. Man sieht sehr gut von drinnen nach draußen und jeden, der klingelt. Aber von außen erkennt man fast nichts. In der Rezeptur werden die Medikamente zubereitet. Da darf ohnehin niemand zusehen, es gibt eine Milchglasscheibe.« (Hitze, S. 17)

Abends war es unheimlich in der Apotheke. Die Räume lagen im gelbstichigen Licht der Fußgängerzone, einzelne Passanten warfen lange Schatten. Ihre Geräusche und Gespräche drangen fast ungehindert herein. Selbst bis ins Hinterzimmer, wo Dolf und Concha Polizeifotos auf dem großen Labortisch ausgebreitet hatten und die Anordnung der Gefäße und Instrumente in der Tatnacht nachstellten. (Hitze, S. 44)

Im Hinterhof vor dem Fenster ging ein Licht an, die Milchglasscheiben leuchteten auf und boten ein schwankendes Gittermuster. (…) Dolf riss das Fenster auf. Draußen wölbten sich schwere schmiedeeiserne Gitter. Dahinter lag ein schmaler Gang, begrenzt von einer hohen Mauer.

»Nur ein Durchgang zwischen den Häusern. Dahinter ist der Berg, der sich fast bis zum Amphitheater zieht.« – »Brachland.« (Hitze, S. 52)

»Du solltest dir das Haus genauer ansehen, Don Adolfo. Es ist marode. Die Hinterseite geht auf den Berg hinaus. Vorne die Fassade blendet, aber dahinter ist alles alt. Auch die Mieter. Sie wohnen dort seit fünfzig Jahren, die Miete ist nie erhöht worden. Man hätte frühzeitig modernisieren müssen, aber das hat mein Vater nicht getan. Er wollte es den Leuten nicht zumuten.« (Hitze, S. 65)