Santes’ Wohnung



Anmerkung: siehe Dolfs Bude
Adresse: C/ Sta Florentina, 20
Fakten: = in Iberische Hitze = Ort existiert
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Die Fotos im Flur kannte Dolf in- und auswendig. Eduardo war allgegenwärtig. Nicht nur auf dem Hochzeitsfoto, auch auf Schnappschüssen der vielen Fernreisen und fröhlichen Strandurlaube, die Santes und sein Sohn in den ersten, glücklichen Jahren ihrer Ehe unternommen hatten. Schon vor dieser Heirat war Santes viel und gerne gereist, oft auch im Rahmen ihrer Arbeit im Reisebüro. Überall in der Wohnung hingen Drucke und Erinnerungen aus fernen Ländern. Masken aus Afrika, Tuschezeichnungen aus Asien, Frottagen von den Bildhauereien des vorgeschichtlichen Südamerikas. Es war eine Wohnung für eine alleinstehende Frau. Spärlich möbliert, mit glänzenden dunklen Böden und einer schicken hellen Ledercouch im salón. (Hitze, S. 38)

Dolf setzte sich in eines der modernen Sesselchen am anderen Ende der bodentiefen Fensterfront mit Blick auf das Brachland hinter dem Haus. (Hitze, S. 39)