Bucht

Cala perdida



Anmerkung: die unzugängliche Bucht, in der fünf Leute eine folgenschwere Nacht verbracht haben » Video
Fakten: = in Iberische Hitze = Ort existiert anderswo
Realer Name: (geheim)
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Die Küste konnte man in beide Richtungen bis zum Horizont überblicken, aber die Cala Perdida selbst lag hinter Hügeln uneinsehbar verborgen. Wahrscheinlich hatte sie daher ihren Namen, die verlorene Bucht. (…)

Es gab einen schmalen Pfad entlang der Küste, der sich um jede einzelne Bergflanke wand. Er verlief knapp über Meereshöhe fast zehn Kilometer durch unwegsames Gelände. Der war etwas für Wanderer und Verrückte, denen es nichts ausmachte, zwei Stunden über Steine und Geröll zu klettern. (…)

Die Cala Perdida war von Land aus praktisch nicht zu erreichen. Das machte sie für Bootsausflügler umso interessanter. (Hitze, S. 166-167)

Der Kiesstrand war sanft und einladend. Es gab keine Strömungen, das Wasser schwappte gelangweilt in der Bucht, einem perfekten Naturhafen. (Hitze, S. 172)

Die Bucht bot Platz für vielleicht dreißig Yachten, wenn sie nicht einzeln ankerten, sondern im Päckchen. (…) Der gelbbraune Felsen bildete eine Art Vertiefung, fast eine Grotte, im scharfkantigen Vulkangestein. Davor ragten die einladend ausgewaschenen Felsen vor, auf denen damals die Strandtücher gelegen hatten. (Hitze, S. 170)

Mit fünf Personen, von denen Dolf nur eine kannte: Tomás. Sie saßen oder lagen auf Strandtüchern in der Sonne beim Picknick, auf braungelben, schroff wirkenden Felsen. Den Schlagschatten nach musste es spät am Nachmittag sein. (Hitze, S. 150)

Hinter einem kleinen Kiesstrand führte ein trockenes Tal zu einer aufragenden Felsformation. Bis auf einen zweiten, kleineren Kiesstrand war die Bucht rundherum von Hügeln umgeben. Ein Pfad wand sich in das Geröll um eine Anhöhe herum und wurde offensichtlich zu einem einzigen Zweck benutzt, den die Fetzen weißen Weichpapiers verrieten, die schon nach wenigen Metern links und rechts des Weges auftauchten. Der Trampelpfad endete nach weniger als hundert Metern im Nichts, im Sichtschutz der kleinen Erhebung. (Hitze, S. 171)